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Was bedeutet Pintele Yid?

Henryk Halkowski posiert 1997 in Krakau an einem Souvenirstand, an dem geschnitzte Judenfiguren verkauft werden. Ruth Ellen Gruber. Als Schriftsteller, Übersetzer und lokaler Historiker war Henryk wie ein Pintele Yid für eine ganze Stadt - eine Stadt, deren jüdische Bevölkerung von mehr als 65.000 in der Shoah so gut wie ausgelöscht worden war.

Eine Stadt, in der heute nur etwa 200 Juden leben. Für mich war Henryk eine der bemerkenswertesten Persönlichkeiten in der neuen jüdischen Realität, die in Polen seit dem Fall des Eisernen Vorhangs vor fast 20 Jahren entstanden ist. Er wiederum verfolgte das jüdische Krakau, lernte seine Geheimnisse kennen und wurde so eng verbunden, dass er echte psychologische Schwierigkeiten zu haben schien, die Stadt auch nur für ein paar Tage zu verlassen.

Damals war Kazimierz ein Slum, eine heruntergekommene Geisterstadt, die immer noch die Narben des Massenmordes und der kommunistischen Unterdrückung durch die Nazis zeigte. Henryk hatte als Leiter eines jüdischen Clubs den Kern einer Gruppe jüngerer Juden gebildet, die in den 1980er Jahren versucht hatten, die jiddische Kultur wiederzubeleben.

In den Jahren seitdem hat sich Kazimierz zu einem lebhaften Touristenzentrum mit Cafés im jüdischen Stil, renovierten Synagogen, kitschigen Souvenirs und ständig wechselnden Reisegruppen entwickelt.

1997 machte ich ein Foto von Henryk, ein schiefes Grinsen im Gesicht, als er an einem Krakauer Souvenirstand, an dem T-Shirts und geschnitzte Holzfiguren von Juden verkauft wurden, unbeholfen eine Kleinigkeit posierte. Wie war eine Wohnung zum Beispiel? Wie ein Cheder war, wie ein Workshop war. Wie die Menschen hier wirklich lebten. Etwas, um ein bisschen Realität in die Gentrifizierung zu bringen. Rund 300 Menschen trotzen dem Schnee und der bitteren Kälte, um ihren letzten Respekt zu erweisen.

Rabbiner und Cafébesitzer trauerten gleichermaßen am Grab. Ich konnte die Reise nicht machen, um daran teilzunehmen. Aber ich erinnerte mich an das, was Henryk mir vor Jahren während eines unserer frühesten Gespräche erzählt hatte. Jüdische Kultur in Europa neu erfinden. Mit dem Absenden der oben genannten Punkte stimme ich den Datenschutzbestimmungen und Nutzungsbedingungen von JTA zu. Search ToggleSearch toggle Search for: Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten und Meinungen sind die des Autors und spiegeln nicht unbedingt die Ansichten von JTA oder seiner Muttergesellschaft 70 Faces Media wider.

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